Linguistikolympiade - das wäre das deutsche Nationalteam gewesen!

09.07.2020

Die vier Besten der Endrunde des deutschlandweiten Auswahlwettbewerbs für die Internationale Linguistikolympiade stehen fest. Wir gratulieren:

1. Platz: Michał Boroń, Heinrich-Hertz-Gymnasium, Berlin
2. Platz: Georgi Kocharyan, Dossenberger-Gymnasium Günzburg, Günzburg, Bayern
3. Platz: Jacqueline Guitu, Königin-Katharina Stift, Stuttgart, Baden-Württemberg
4. Platz: Louis Cho, Gymnasium Hochrad, Hamburg

Am 13.-14.06.2020 waren die 10 besten Schüler*innen der 2. Auswahlrunde zur Teilnahme an der Endrunde eingeladen - statt des geplanten Wochenendes in Berlin leider nur virtuell. Das konnte unsere Nachwuchslinguist*innen jedoch nicht erschüttern. Nach einem intensiven virtuellen Trainingstag am Samstag stellten sie sich am Sonntag erneut dem Wettbewerb. Unter Videoaufsicht hatten sie drei Stunden Zeit die wahrlich kniffligen Rätsel zu knacken. Die vier Besten haben sich für die deutsche Nationalmannschaft qualifiziert und sollten eigentlich Ende des Monats zur Internationalen Linguistik-Olympiade 2020 nach Lettland reisen. Leider wurde die Internationale Olympiade dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt und auf das nächste Jahr verlegt (vom 19. bis 23. Juli 2021 am gleichen Standort in Ventspils, Lettland).

Wir gratulieren und bedanken uns herzlich bei den verantwortlichen Wissenschaftler*innen des ZAS Dr. André Meinunger, Dr. Kilu von Prince und Dr. Nathalie Topaj, deren außerordentliches Engagement die jährliche Durchführung des Wettbewerbs trotz sehr beschränkter Mittel überhaupt erst möglich macht. Unser weiterer Dank gilt den Wissenschaftler*innen Christian Döhler (ZAS) und Doreen Georgi (Uni Potsdam) sowie den beiden Mitgliedern der Jury der Internationalen Linguistik-Olympiade Bruno L'Astorina (Brasilien) und Daniel Rucki (Polen), die am Trainingstag ehrenamtlich Unterrichtseinheiten durchgeführt haben.