Zwei Medaillen für das deutsche Team bei der IOL!

01.08.2022

Die deutschen Teilnehmer:innen bringen zum ersten Mal gleich zwei Medaillen und eine Ehrenurkunde von der Internationalen Linguistik-Olympiade (IOL) 2022 mit nach Hause.

Merlin Fischer hat bei der Internationalen Linguistik-Olympiade 2022 eine Silbermedaille gewonnen. Réka Amélie Wagener kann sich über eine Bronzemedaille freuen. Außerdem wurde Michał Boroń mit einer Ehrenurkunde (Honorable Mention) ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Sowohl Merlin Fischer als auch Michał Boroń haben bereits bei der IOL im letzten Jahr lobende Auszeichnungen erhalten. Merlin Fischer ist derzeit Schüler am Wentzinger-Gymnasium in Freiburg; Michał Boroń ist Schüler am Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin. Die Gewinnerin der Bronzemedaille, Réka Amélie Wagener, ist Schülerin am Evangelischen Gymnasium Siegen Weidenau in Freudenberg (NRW).

Außerdem gehörten dem deutschen Team an: Jacqueline Maria Guitu (Königin-Katharina-Stift Stuttgart, Baden-Württemberg), Seraphina Laske (Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen, Dresden, Sachsen), Philipp Lörcks (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Trier, Rheinland-Pfalz), Marie Mattutat (Gymnasium am Tannenberg Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern) und Daniel Pahi (Dürer-Gymnasium, Nürnberg, Bayern).

Zusammen mit etwa 200 Teilnehmer:innen aus aller Welt lösten sie Rätsel in einem individuellen Wettbewerb und einem Teamwettbewerb. Die Gesamtergebnisse findet man auf der Webseite der IOL .

Auch in diesem Jahr konnte Deutschland wieder zwei Mannschaften, Team Germany Umlaut und Team Germany Eszett zur Internationalen Linguistik-Olympiade nach Castletown auf die Isle of Man schicken. Von Dr. Nathalie Topaj (Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Deutsche Linguistik-Olympiade) und Dr. André Meinunger (ZAS) wurden sie vorab in Berlin empfangen und mit Unterstützung von dem letztjährigen Gewinner der Bronzemedaille, Louis Cho, trainiert. Der Aufenthalt in Berlin sowie die Reise nach Isle of Man wurden von der Leibniz-Gemeinschaft finanziert. Das mehrstufige Vorauswahlverfahren startete bereits im Februar und wurde von
Prof. Dr. Kilu von Prince (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) mit Unterstützung von Dr. Nathalie Topaj und weiteren engagierten Kooperationspartnern durchgeführt.