Die Internationale Linguistik-Olympiade

Aktuelles

Die Internationale Linguistik-Olympiade 2020 findet vom 20. bis 24. Juli in Ventspils, Lettland statt.

Wir am Leibniz-Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft organisieren die deutsche Teilnahme an der Internationalen Linguistik-Olympiade (http://www.ioling.org/).
Die Internationale Linguistik-Olympiade ist einer der neueren Wettkämpfe innerhalb von anderen besser bekannten Meisterschaften wie Mathematik- oder Chemie-Olympiade.

Getestet werden bei der Linguistik-Olympiade Sprachgefühl, kulturelle Vorstellungskraft und logisch-analytisches Denken, was zur Folge hat, dass nicht nur sprachlich, sondern allgemein und vielfach begabte Schüler*innen die besten Ergebnisse erzielen.

Die olympischen Wettkämpfe, die eine knappe Woche dauern, finden jährlich in einem anderen Land statt. Sie bestehen aus Einzelwettkämpfen (am Tage nach der Ankunft), in denen fünf Aufgaben innerhalb von sechs Stunden zu lösen sind. Am freien Folgetag lernt man bei Exkursionen Land und Leute des Gastgeberlandes, aber auch die gegnerischen Mannschaften kennen. Am vierten Tag steht die Teamaufgabe an, wo vier Schüler*innen aus einem Land (= eine Mannschaft) gemeinsam für vier Stunden an einem Problem arbeiten. Die Aufgaben bestehen meist im Herausfinden von Strukturen (Grammatik) oder der Bedeutung von Wörtern/Wortgruppen aus unbekannten Sprachen. Manchmal ist der Lösungsprozess vergleichbar mit dem Entziffern der Hieroglyphen. Am letzten Tag erfolgt die Siegerehrung und es gibt eine Party.

Deutschland nahm von 2008-2011 und dann wieder 2018 und 2019 teil.